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Die Ausstellung

„MenschMikrobe“ ist eine Ausstellung über eine schicksalhafte Gemeinschaft. Seit es den Menschen gibt, trägt er Bakterien und Viren, Pilze und Parasiten mit sich, auf seiner Haut, im Mund, im Darm. Die allermeisten Mikroben sind für den Menschen harmlos. Viele sind sogar nützlich. Nur die wenigsten machen krank.

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Dann aber können sie zur Geißel werden. Immer wieder haben Seuchen wie Pest und Cholera, Malaria, AIDS oder SARS den Menschen bedroht.
 
„MenschMikrobe“ zeigt das Wechselspiel zwischen Mensch und Mikrobe. Die Ausstellung bietet Einblick in das moderne Wissen über die Krankheitserreger – und verdeutlicht zugleich die historische und soziale Dimension der Epidemien. Als interaktive Schau richtet sich „MenschMikrobe“ an ein breites Laienpublikum und ist auch für Kinder ab dem Grundschulalter geeignet.

Von der Entdeckung der Mikroben zur modernen Infektionsmedizin

Ins Leben gerufen wurde die Wanderausstellung „MenschMikrobe“ im Jahr 2010, anlässlich des hundertsten Todestages von Robert Koch, dem Mitbegründer der modernen Bakteriologie. Durch die Entdeckung des Tuberkulosebazillus gelangte Koch zu Weltruhm. 1905 erhielt er den Nobelpreis für Medizin.
 
Was sind Mikroben? Wie entstehen Infektionen? Wie lassen sich Seuchen kontrollieren?
 
Viele Antworten, die zu Kochs Zeiten darauf gefunden wurden, sind heute immer noch gültig. Vieles andere, was man inzwischen über Infektionserreger und ihre faszinierenden Strategien weiß, ist überraschend und neu. „MenschMikrobe“ greift diese Perspektive auf und spannt einen Bogen von der Entdeckung der Mikroben durch Robert Koch und seine Zeitgenossen zu den Herausforderungen der heutigen Infektionsmedizin.

Ein Rundgang zum Sehen, Hören und Mitmachen

In zehn Themenstationen beantwortet „MenschMikrobe“ grundlegende Fragen – etwa nach der Natur der Mikroorganismen und der Funktion der Körperflora, nach den ökologischen und sozialen Entstehungsbedingungen von Seuchen, der Bedeutung und den Grenzen der Antibiotikatherapie und den Möglichkeiten der Krankheitsverhütung.

Die modern gestalteten Ausstellungswände aus Glas werden durch interaktive Exponate ergänzt, darunter eine virtuelle Pandemie-Simulation und ein Krankenhaus-Modell zum Explorieren potenzieller Infektionsquellen.

Hörstationen erzählen von den sozialen und kulturellen Auswirkungen historischer Seuchenereignisse wie der Pest im Mittelalter oder der Cholera-Epidemie 1892 in Hamburg. Durch spezielle Kindertexte und eine eigene Kinderstation werden grundlegende Zusammenhänge für Kinder aufbereitet.

 

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Die Ausstellung in Stationen Robert Koch und seine Zeit Der Mensch und seine Mikroben Die Seuche kommt Bedrohung aus dem Wasser Tropische Infektionen Leben mit dem Erreger Angestecket im Krankenhaus Neue Mittel für die Therapie Ende einer Gefahr Was kann ich tun? Hatschi! Die Kinderstation Krankheit und Mythos Reise in den Mikrokosmos Krankheit, Strafe, Schuld Seuchenschutz und Sanitärsysteme Tropenmedizin und Kolonialismus Infektion und Sexualmoral Heilkunst und Hygiene Medizin als Militärtechnologie Seuchenkontrolle und Impfkritik